Freitag, 13. Januar 2012

Beteiligungslabor im Tiko

Das „Beteiligungslabor“ stellt sich vor,- Ideen für den „Alten Hafen“ gesucht



17.01.2012, 18 Uhr



Wie soll der „Alte Hafen“ entwickelt werden? Welche Wünsche und Vorstellungen haben die Wismarer für dieses wertvolle Gebiet mit den Hafenspeichern direkt an der Hafenkante?

Werden Bürgerwünsche für den „Alten Hafen“ im Konzept der Stadtverwaltung überhaupt berücksichtigt? Und wie können sie mehr Gewicht bekommen? Oder können sich Ideen von Investoren und Geldgebern wie sooft durchsetzen?  

An diesem Abend werden die Initiatorin des Projektes „Beteiligungslabor“ Sofie Wagner und Vertreter der Initiative „IdeenwerkStadt“ die derzeitige Planung der Stadtverwaltung für den „Alten Hafen“ vorstellen und Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung erklären. Noch bis zum 23.01.2012 können Ideen und Vorschläge beim Bauamt eingereicht werden. Diese Frist sollte nicht ungenutzt verstreichen. Beteiligt Euch an der Gestaltung unserer Stadt!

2 Kommentare:

  1. Was sollte an der Hafenspitze geschehen?
    Die meisten Leute den ich von Wismar erzählte, fragen mich nach dem Strand. Und dann muss ich Ihnen sagen, der Strand liegt kilometerweit Wendorf oder am Tonnenhof ,aber dort darf niemand offiziell hin,

    Nun gibt es im Hafen diese schöne Stelle an dir schon die Boule Bahnen sind.
    An der ein schwimmendes Restaurant auf einem Ponton im Wasser liegt. An dieser Stelle erhebt sich eine große Backsteinwand des Speichers.
    Ich habe an dieser Stelle immer eine Sandaufschüttung gesehen und ein ins Hafenbecken eingelassenes Freibad. An der Stelle stehen einige Strandkörbe, im Sand spielen Kinder, an der Kaimauer ist ein Geländer vor dem einige Bänke platziert sind an denen junge Mütter sitzen und die Sonne genießen.
    Touristen nutzen die Gelegenheit für ein spontanes Bad. Toiletten und Duschen sind ja in unmittelbarer Nähe.

    Dieses Freibad ist selbstverständlich kostenlos.
    Es gibt in Tostedt in der Nordheide ein Freibad das von der Schließung bedroht ,einmal durchgerechnet hat, was der Eintritt eigentlich kostet. Die Kosten für Buchhaltung und Personal und Automaten und Kasse etc. verursachten einen so hohen unattraktiven Kostenpunkt, dass man sich gegen einen Eintritt entschieden hat.

    Es gibt Alternativen: Ein Bademeister würde über eine prozentuelle Abgabe des Restaurants bezahlt. Der Vorteil hierbei ist das ein Bademeister so lange eingesetzt wird wie das Wetter schön ist -Sprich so lange wie das Restaurant spät abends Umsätze zu verzeichnen hat.

    Die große Backsteinwand des Speichers könnte mit Wärmekollektoren einfacher Bauart sprich: eine Glasfront hinter der eine schwarze Front mit durch laufendem Wasser zur Erwärmung des Freibades läuft.

    Das Becken würde von einer weit in die Bucht hinein geleiteten Röhre mit Frischwasser versorgt werden.
    Die schwarze Front hinter Glas ließe sich auch auf dem Dach des Speichers installieren um so die Backstein Architektur bestehen zu lassen.


    Nun ist meine Idee von einem schwimmenden Freibad nicht wirklich neu man hat ein schwimmendes Freibad in Paris in die Seine eingelassen und dies ist eine international bekannte Attraktion, auch in Berlin hat man eine Schute als Freibad installiert. Die Vorstellung eine ganze Kaikante mit integriert schwimmenden Restaurant zu bauen wäre zwar ein Novum in dieser Art und Weise würde sich aber die Modernität von Paris und Berlin einreihen.

    Genau genommen könnte man ein solches Becken an dieser Stelle auch errichten um ausgelaufenes Öl das in de Wismarer Buch einen zu dringen drohen könnte ab zu saugen. All so ein erkennen in dem in Notfällen mithilfe des weit in die Bucht hinein liegenden Rohrs eine Umweltkatastrophe sinnvoll bekämpfen ließe.
    Das abgesaugte Öl könnte ihnen das Becken hineingepumpt werden und von dort über Land oder über Wasser von geeigneten Verhältnissen aufgenommen werden. Da Umweltkatastrophe in wenn sie auftreten sehr teuer sind ist die Vorbeugung Maßnahme meist günstiger als die Schadensbehebung. Andererseits wäre es eine Verschwendung einer schönen Möglichkeit für die Stadt.




    -Eventuell ist es möglich tatsächlich ein ( Freibad) zu errichten das in Notzeiten ein
    Auffangbecken für Öl ist.
    -Umgekehrt ist es eventuell möglich (vielleicht sogar EU gefördert) ein Auffangbecken inklusive Absaugtanlage in den Hafen zulegen das gleichzeitig als Freibad in „normaler“ Situation genutzt wird.

    Somit würde die Stadt zu einem weiteren touristischen Attraktionpunkt kommen, und gleichzeitig einen Ort schaffen an dem sich junge Leute vorwiegend abends bei milder Witterung treffen würden und sich gegen Ölschäden wappnen.


    Da Wismar sich als Hochschulstadt etablit und in zunehmendem Maße attraktiv für junge Familien wird sind solche Angebote zwingend erforderlich.

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  2. Meine Bedenken:

    Wenn ich den alten Hafen mit einem Schiff anlaufe, sehe ich die Backsteinarchitektur der Speicher im Vordergrund und die großen Kirchen in Backstein, die Stadt überragend, im Hintergrund.
    Dies ist meine Sichtachse aus dieser Perspektive.

    Eine Bebauungsmaßnahme unmittelbar neben dem Speicher würde sowohl den Blick auf das Wasser zu assen ,als auch den Lärm des Hafens nach hinten hin abschotten. Mein Vorschlag wäre also ein Gebäude nicht auf der Sandfläche der Hafenspitze zu errichten, sondern den Bereich zwischen dem bereits renovierten Speicher und den Speichergebäude, das als Parkhaus dienen soll. Eine Zufahrt müsste ja ohnehin von der Rückseite her erfolgen um nicht die sehr teure Promenade in ihrem Wert zu beschädigen.

    Bisher ist die Hafenspitze ein nicht genutztes Areal das vor allen Dingen in der warmen Jahreszeit nach einer publikumsfreundlichen Lösung sucht. In die Promenade hat die Stadt viel Geld investiert um Publikum am Hafen promenadierend, vorbei zu führen, bis zum Baumhaus und zur Hafenspitze.
    Ein Hotel das mit einem Parkhaus, sich ohnehin an den Autofahrer wendet, ist an dieser Stelle konzeptionell, meines Erachtens, fragwürdig. Aus zweierlei Gründen: erstens ist Wismar mit seiner historischen Altstadt eine ohne hin für den Autoverkehr nicht geeignete Stadt, -der eine umfassende Autofreiheit gut zu Gesicht stehen würde.
    Es ist, meines Erachtens, ein Ausdruck von Modernität und Fortschritt wenn Stadtbereiche sich an der Lebensqualität ihrer Bewohner orientieren.

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